| Deutscher Motorrad-Grand-Prix 2005 am 31.Juli auf dem Sachsenring |
![]() ...ausverkauftes Haus - Marco Simoncelli auf dem Weg zur Arbeit - das Spektakel kann beginnen... ...vor der Rekordzuschauerkulisse von weit über 210 000 Besuchern |
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Als erste gingen wie üblich die Fahrer der Achtelliterklasse auf die Strecke.
Da es in 2005 in dieser Klasse bereits fünf verschiedene Sieger gegeben
hatte, war man natürlich gespannt, ob sich vielleicht gar ein sechster
Fahrer in die Siegerliste eintragen würde, oder ob am Sachsenring einer
der "Etablierten" die 25 Siegpunkte auf sein Konto wird buchen
können. Mindestens fünf Fahrer hatten, und wie sich im Rennen später
herausstellte, haben noch reelle Chancen auf den WM-Titel. Einer der
Kandidaten für den Titel ist der Schweizer Thomas Lüthi (linkes Bild am
Start). Seine Form in diesem Jahr ist "allererste Sahne", wobei
bei ihm neben fahrerischer Klasse besonders sein taktisches Geschick in
den verschiedenen Rennsituationen hervor sticht und offenbar ein tolles
Team hinter ihm steht. |
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![]() ![]() Start der 125 cc Klasse |
![]() KTM - Talmacsi, vor KTM - Kallio und KTM - Simon und noch dabei mit der 75 - Pasini Tom Lüthi war hier etwas enteilt, konnte sich aber nicht entscheidend absetzen Mika Kallio auf Siegesfahrt und auf dem Podest, flankiert von Lüthi und Simoncelli |
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Es ist ja nicht so, dass die GP-Piloten ausser Rossi schlechte Fahrer sind. Sie geben Gas was die Maschinen, die Reifen und die Strecken hergeben. Doch was sie auch tun, der "Doctor" bringt sie zur Verzweiflung und weiss fast immer eine Lösung, seine Konkurrenten zu besiegen. Der Sachsenring gehört ganz sicher nicht zu seinen Lieblingsstrecken, wie man im Training sehen konnte. Im Eingang zum Omega überbremste er offenbar seine Maschine und flog vom Motorrad. Danach stand er auf und stapfte von dannen (Fotos oben). Auch daraus zog er seine Lehren, und gewann am Sonntag das Rennen - einfach phänomenal. Im Rennen konnte Sete Gibernau, dessen Formkurve nach oben zeigt, sogar als Führender in die letzte Runde gehen. Aber mit einem Rossi am Hinterrad wird man eben nervös. So verbremste sich Gibernau in der ersten Rechtskurve nach Start und Ziel und der "Dottore" sagte Danke und Tschüss... |
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![]() Sete Gibernau (E) und Nicky Hayden (USA) |
![]() Alex Barros, Brasilien immer stark am Ring |
![]() Oliver Jacque, Frankreich er eliminierte Teamkollege Alex Hofmann |
![]() Troy Bayliss, Australien fiel durch Sturz aus |
![]() Loris Capirossi, Italien er kommt immer ins Ziel, aber die Resultate waren schon mal besser |
![]() Rossi vor Gibernau und Hayden - die Rangfolge stimmt |
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| Valentino Rossi gedachte auf der Ehrenrunde Mike Hailwood, den er soeben nach der Zahl der GP-Siege erreicht hatte und wurde bei der Siegerehrung flankiert von Sete Gibernau und Nicky Hayden |
| In der Viertelliterklasse, die als letzte starteten,
machte sich leider die Umstellung des Zeitplanes - sie starten
normalerweise zwischen der 125 cc Klasse und der Moto-GP Klasse -
negativ bemerkbar. Wegen des zu erwarteten Stau bei der Abfahrt,
verliessen leider schon etliche Besucher während des Rennens die
Veranstaltung. Sie verpassten dabei die bravouröse Fahrt von Daniel Pedrosa aus Spanien, der durch seine exzellenten Rennen in dieser Klasse für die kommende Saison schon für einen Platz in der Moto-GP Klasse gehandelt wird. Alex de Angelis erreichte mit dem zweiten Platz sein bestes Resultat in dieser Saison. Knallhart ging es im Kampf um den letzten freien Platz auf dem Podest zu. Den Dritten, Hiroshi Aoyama aus Japan trennten vom Fünftplatzierten, Sebastian Porto aus Argentinien, nicht einmal 3/10 Sekunden. Dazwischen lag dann noch als Vierter der Italiener Andrea Dovizioso aus Argentinien. Bemerkenswert noch, dass Anthony West aus Australien mit der neuen Viertelliter-KTM erneut die Zielflagge sah und einen guten zehnten Rang für die Österreicher einfuhr. Auch bemerkenswert, dass Steve Jenkner seine ersten WM-Punkte bei den 250ern erreichte (14.Platz), aber das interne deutsche Duell gegen Dirk Heidolf verlor, der sich einen Rang vor ihm platzierte. |
![]() die Spitzengruppe in der Viertelliterklasse de Angelis (5) - Doviziosa (34) - Aoyama (73) - Pedrosa (1) |
![]() the winner is Daniel Pedrosa |
![]() Alex de Angelis (San Marino) - Hiroshi Aoyama (Japan) |
...und alle haben Grund zur Freude...
![]() Yuki Takahashi (links) wegen seines neunten Ranges Hiroshi Aoyama (mitte) wegen des Podestplatzes Steve Jenkner (rechts) wegen der ersten Punkte bei den 250ern die zahlreichen Besucher des Sachsenring Grand Prix (unten) wegen der tollen Veranstaltung |
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![]() ![]() Rolf Minhoff, mit seiner Frau, sowie meiner Wenigkeit (linkes Bild) und mit Freund Frank, zeigte sich von der Atmosphäre am Sachsenring recht angetan. Dem ehemaligen GP-Fahrer und seiner Frau hatten es aber nicht nur die Rennen angetan, sondern auch die schöne Landschaft. Na klar, wenn man aus dem flachen Norden kommt... Aber die "Ehemaligen" waren nicht nur als Ehrengäste oder Besucher anwesend, sondern griffen auch noch "aktiv" in das Geschehen ein (Fotos unten). So verdingte sich Pierluigi Aldrovanti bei Malaguti und ist dort für die Technik der Maschinen verantwortlich, während Massimo Matteoni sogar sein eigenes Team betreibt. |
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| Mein Dank geht an dieser Stelle an Jürgen Müller aus
Schleiz für die vielen mir zur Verfügung gestellten Fotos ...auf Wiedersehen 2006 am Sachsenring... |