just married

Adolf und Christiane H ä n n i

Switzerland / Germany

Ein unvergesslicher Tag, der 17.Juli 2004...
...im Leben des Schweizers Adolf Hänni, als Co-Pilot vierfacher Vizeweltmeister mit Steve Webster und Klaus Klaffenböck bei den Sidecars, und der unweit des legendären Sachsenrings aufgewachsenen Christiane Hänni, geborene Schlegel. In dem bekannten "Hochzeitsschloß" von Waldenburg in Sachsen haben beide den Bund fürs Leben geschlossen.
Schweizer Gespannsporttradition, gepaart mit sächsischer Rennsportbegeisterung - da ist das Lebensglück eigentlich schon vorprogrammiert.
Aus gegebenem Anlaß ließ es sich auch der Bürgermeister der kleinen Stadt Waldenburg, Herr Pohlers, nicht nehmen, dem bekannten Schweizer Motorsportler und seiner Frau die besten Grüße der Stadt und des Tourismusamtes zu übermitteln. Dazu überreichte er namens der Stadt und des für die touristische Förderung zuständigen Verbandes zwei kleine Präsente, die natürlich  überrascht und erfreut vom Brautpaar entgegengenommen wurden (rechts, linkes Foto). Außerordentlich erfreut zeigte sich auch der bei der Trauung anwesende Freund des frischvermählten Ehepaares,
der Engländer Steve Webster mit Frau und Eltern. Seines Zeichens ist der Engländer fünffacher Weltmeister in der Seitenwagenklasse und gewann auch noch vier mal den Seitenwagenweltcup, der mit der Weltmeisterschaft gleichzusetzen ist. Auch er erhielt aus den Händen des Bürgermeisters ein kleines Präsent der Stadt Waldenburg (Foto oben rechts), verbunden mit den besten Wünschen für weitere schöne Erfolge. Wie der Autor dieses Berichtes feststellen konnte, wurde die nette Geste der Stadt Waldenburg, vertreten durch seinen Bürgermeister, und des Amtes für Tourismusförderung sehr anerkennend aufgenommen. Auch die Freie Presse, die auflagenstärkste Zeitung dieser Region, hatte einen Berichterstatter und Fotografen geschickt.

Hochzeitsüberraschung" Nach den folgenden Programmpunkten wie kirchliche Trauung, Mittagstisch und Kaffeetafel stand noch ein weiterer Höhepunkt an. Mike Roscher, mit dem Adolf Hänni derzeit in der IDM erfolgreich unterwegs ist, hatte es fertig gebracht und die Erlaubnis vom Veranstalter des deutschen Motorrad-Grand-Prix erhalten, das frisch vermählte Paar im Renngespann um die Weltmeisterschaftsstrecke fahren zu dürfen.  So staunten einige Besucher nicht schlecht, als sie beobachteten, wie "Rennmechaniker" in dunklen Anzügen, teilweise mit Weste, ein Renngespann aus einem Truck luden. Die Besucher wussten ja nicht, dass das die Vorbereitungen für die Ehrenrunde des Brautpaares waren. Hochzeitsüberraschung" Die Vorbereitungen für die Sachsenringrunde waren inzwischen abgeschlossen. Die Platzprobe hatte ergeben, da war im Gespann auch für drei Personen Platz. Steve Webster, wegen leichter gesundheitlicher Probleme für diesmal nicht im Dienst, gab der Braut sicher einige gut gemeinte Verhaltensregeln mit auf die bevorstehende Runde. Frank Heidenreich (links mit Kombi) fuhr als "Begleitschutz" ein weiteres Gespann. Bliebe eigentlich nur noch für das frisch vermählte Ehepaar ein Erinnerungsfoto mit dem Champion (Foto unten) und dann konnte es los gehen.


Hochzeitsüberraschung" ...ein japanischer Rennbesucher, der den Sinn dieser Fahrt wohl nicht ganz verstanden hatte, hielt immer nur eine Hand mit zwei ausgestreckten Fingern hoch und wollte wohl damit den Besuchern zu verstehen geben, dass doch wohl in ein Renngespann nur zwei Personen gehören...

einschlägiger Pressebericht in der Freien Presse Chemnitz vom 19. Juli 2004

zurück zur Homepage 21.07.2004