Mit
tiefer Trauer und Bestürzung habe ich erfahren, dass der einzige
GP-Sieger für DKW in der Nachkriegszeit,Rudi Felgenheiernach langer Krankheit in der Nacht zum 20. Oktober 2005 verstorben ist. |
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| Mit Rudi hat der deutsche Motorradrennsport eine der größten Persönlichkeiten der fünfziger Jahre verloren. Ich glaube im Namen vieler Rennsportfreunde sprechen zu dürfen, wenn ich seiner Witwe Iris und seiner ganzen Familie das tief empfundene Mitgefühl der deutschen Rennsportgemeinde ausspreche. |
| Rudi, wir werden Dich nie vergessen |
| Mit ein wenig Stolz darf ich hier
anmerken, dass mich Rudi bei meinen gelegentlichen Telefonaten mit ihm
schon an der Stimme erkannt hat und er mir immer das Gefühl gab, dass
meine Anrufe bei ihm mit Freude von ihm aufgenommen worden sind. Dazu
muss man wissen, dass Rudi leider in seinen letzten Lebensmonaten
erblindet war. Das was anfänglich als nachlassende Sehschwäche begann,
endete leider bei ihm als Blindheit. Ich glaube es hat ihn seelisch sehr
belastet, dass einst gute Freunde von ihm sich, offenbar
wegen seiner Blindheit, nach und nach von ihm abwandten. Dabei hätte er
gerade deren Gespräche dringend gebraucht, um seinen Lebensmut nicht
noch mehr zu verlieren. Abschließend möchte ich noch bemerken, dass es viele Fachleute gegeben hat, die Rudi vom Talent her die gleichen Fähigkeiten zusprachen wie dem 3-fachen Weltmeister Werner Haas. Nur der fuhr auf NSU, während Rudi mit einer DKW unterwegs war. |
![]() Rudi (links) und meine Wenigkeit im Gespräch, 45 Jahre nach seinem Erfolg am Sachsenring. |
![]() von links: Hubert Luttenberger - Heiner Vester Karl Zimmermann - August Hobl |
Lieber Rudi... ...auch wenn deine Kränze vom Siegerkranz zum Abschiedskranz gewechselt haben, nicht wechseln wird unsere Erinnerung an Dich, als erfolgreicher Sportler und aufrichtiger und symphatischer Mensch. |
![]() Ruhe in Frieden Fotos: Patrick Vester |
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