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Rennsport vor 25 Jahrenund einige seiner HeldenTeil 2 - die Seitenwagenklasse / Sidecars
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In 1979 bestand ja das "Kuriosum", dass es das erste und einzige mal in der Seitenwagenklasse zwei Weltmeister gegeben hat. Der Unterschied der beiden Klassen bestand im technischen Reglement der beiden Klassen, die man in B2A und B2B aufteilte. Einer der eifrigsten Verfechter für die neue, moderne Klasse war der Schweizer Rolf Biland mit seinem Beifahrer Kurt Waltisperg (links). Er war bekannt dafür, technischen Neuerungen, die allerdings auch "in´s Geld gingen", sehr positiv gegenüber zu stehen. Jetzt kommt das Lustige an der Sache: |
| Biland wurde nicht etwa Weltmeister in der "modernen" Klasse - das wurde sein Landsmann Kurt Holzer mit Beifahrer "Charly" Karl Meierhans - sondern in der "altmodischen" Klasse. Als Biland´s schärfste Konkurrenten entpuppten sich dabei "Altmeister" Rolf Steinhausen mit Beifahrer Ken Arthur aus England (Foto unten), sowie der Engländer "Dick" Richard Greasley (rechtes Bild zusammen mit Biland) und dessen Beifahrer John Parkins. Irgendwie scheinen beide Fahrer mit dem gerade beendeten Rennen und dem Ergebnis daraus zufrieden zu sein. Konnten sie auch, denn | ![]() |
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Biland hatte gerade die "Sidecars" im tschechischen Brno gewonnen und Greasley hatte als Zweiter die Zielflagge gesehen, gefolgt vom deutschen Gespann Werner Schwärzel mit Andreas Huber im Beiwagen (Foto unten links). Pech für die deutsch/englische Paarung Steinhausen / Arthur, denen die Defekthexe einen Streich spielte. Dabei hatte am Start alles noch so gut ausgesehen (Foto unten) |
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| Ganz offenbar ist es bei den Seitenwagenpiloten wie beim Wein:
jedenfalls sind die beiden Fahrer oben ein beredtes Zeugnis
dafür. Im linken Foto sehen wir "Oldie" Siegfried
Schauzu mit Lorenzo Puzo als Passagier . Immerhin errang
das Gespann noch einen hervorragenden 4. Platz in der
Weltmeisterschaft mit 2 zweiten Plätzen als beste
Einzelresultate. Ähnliches wie bei Schauzu lässt sich auch für den Schweden Göte Brodin sagen, mit Beifahrer Billie Gällros. Ein exzellenter 7. WM-Platz im Endklassement wurde noch überboten vom Laufsieg am Salzburgring, dem ersten Rennen des Jahres. Übrigens war später Billie Gällros mit eigenem Gespann durchaus erfolgreich unterwegs (Foto oben rechts). |
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In jener Zeit waren die Gespannrennen eine Domäne
von Fahrern aus der Schweiz, England und Deutschland. An dieser
Feststellung ändert auch nicht die Tatsache, dass hin und
wieder natürlich auch Spitzenfahrer anderer Länder, wie
beispielsweise der Franzose Alain Michel oder der Niederländer
Egbert Streuer in diese Domäne eindrangen oder sogar
anführten. Sicherlich hat das auch etwas mit Tradition zu tun,
denn auch schon in früheren Jahren waren Fahrer oben genannter
Länder in der Weltmeisterschaft der Seitenwagenklasse
dominierend. Auf dem linken Foto ist das Gespann vom Engländer John Barker zu sehen, mit Beifahrer Neil Cutmore. |
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| Vor dem Start sehen wir im Bild oben links das Schweizer Gespann von Gerald Corbaz mit Rolf Gabriel im Seitenwagen. Ganz oben rechts ist der Engländer Bill Hodgkins mit seinem Beifahrer Ken Williams zu sehen und im Bild darunter das Gespann von Walter Ohrmann mit seinem Passagier Erich Schmitz aus Deutschland. |
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| Oben sehen wir zwei Gespanne aus den Niederlanden, die auf ganz unterschiedliche Karrieren zurück blicken können. Während links oben Egbert Streuer (im Bild noch mit Beifahrer van der Kaap) es von 1984 bis 1986 zu drei Weltmeistertiteln brachte, konnte der sich oben rechts im Bild zu sehende Cees Smit (hier mit Beifahrer Vroegop) zwar im Feld der Sidecars achtbar behaupten, alleine die Erfolge eines Egbert Streuer erreichte er nicht. Möglich das da auch fehlende Sponsoren für bessere Platzierungen eine Rolle spielten. |
| Zum Ende dieses kleinen Rückblicks noch zwei Fahrer aus Ländern, bei denen nicht gerade eine große Seitenwagentradition vorherrschte: Finnland und Italien. Für Italien möchte ich allerdings einschränkend bemerken, dass dort schon bis etwa Mitte der fünfziger Jahre Weltklassepiloten in der Seitenwagenkategorie beheimatet waren. Deren letzter Vertreter war wohl der legendäre Albino Milani. |
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| Oben links der Finne Kalevi Rahko mit Beifahrer Kaari Laatikainen und rechts der Italiener Amedeo Zini mit Beifahrer Andrea Fornaro. |
| Vielleicht hat Ihnen der Rückblick auf die
Seitenwagen-Protagonisten des Jahres 1979 ein wenig gefallen?
Alle hier nicht erwähnten oder nicht im Bild dargestellten
Fahrer möchte ich an dieser Stelle um Verzeihung bitten. Ganz
besonders gilt das für den Weltmeister der "modernen"
Klasse, dem Schweizer Bruno Holzer mit Beifahrer
"Charlie" Karl Meierhans. Der Grund, warum ich hier
einen Weltmeister nicht bildlich dargestellt habe ist leider ganz
einfach: ich habe aus 1979 kein Bild von Ihnen beiden, sorry.
Auf alle Fälle verdient ihrer aller Leistung meine größte
Hochachtung und Respekt !!! Vielen Dank für ihren Besuch. |
| Homepage | Soloklassen | zuletzt bearbeitet: 12.04.04 |
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