80 Jahre Sachsenring

Ungewöhnliche Ereignisse erfordern ungewöhnliche Maßnahmen


Einige Gedanken zur Spendenaktion zum 80-jährigen Sachsenringjubiläum

Mit Stand vom 7.April 2007 hat die privat durchgeführte Spendenaktion meiner Internetseite www.eggersdorfer.info gesamt 1399,00 Euro zu Gunsten des Sachsenringjubiläums eingebracht. Heute, am 7. April 2007 wurde besagter Betrag auf das Konto des Fördervereins als Ausrichter des Sachsenringjubiläums eingezahlt mit der Auflage, diese Summe für die Finanzierung der Flugtickets der Neuseeländer Hugh Anderson und John Hempleman zu verwenden. Während bei Hugh Anderson aus gesundheitlichen Gründen ein Fragezeichen bezüglich seines Besuches zum Jubiläum steht, wurden die Flugtickets für John Hempleman bestellt und bezahlt: also Bedingung für die Auszahlung der Spendensumme erfüllt.
Mit der Verpflichtung von John Hempleman, dem einstigen Weltklassepiloten, ist dem Veranstaltern - wer auch immer in dem speziellen Fall verantwortlich zeichnet - ein Glanzstück gelungen. Selbst 1998 in Assen, der wohl einmaligen Veranstaltung von ehemaligen Grand Prix Piloten, war der Neuseeländer nicht zugegen.
An dieser Stelle möchte ich nochmals erwähnen, daß Hemplemans Vorfahren die ersten deutschen Einwanderer in Neuseeland waren.

Allerdings möchte ich an dieser Stelle auch einige Fakten nicht verschweigen, die ich für wenig hilfreich gehalten habe und teilweise noch halte.
Während die Freie Presse diese Spendenaktion hilfreich begleitete, kann ich dieses von der werbefinanzierten Wochenzeitung "Blick" nicht sagen. Auf meine Anfrage hin wurde mir zugesagt (Herr Schüßler), von dieser Aktion zu berichten. Ich sandte Text und sogar ein Foto an die Redaktion nach Hohenstein-Er. Mit Interesse schaute ich in die nächstmögliche Ausgabe mit dem Ergebnis: kein Bericht, kein Foto. Auf Anfrage wurde mir mitgeteilt, es hätte drucktechnische Schwierigkeiten gegeben. Die besagte Ausgabe der Zeitung war allerdings voll. Ein Urteil darüber kann und will ich mir dabei nicht erlauben.
Etwas unfreundlich wurden von Veranstalter-Seite auch die Berichte über unsere Aktion in der Freien Presse gesehen. Aus Sicht des Veranstalters sogar verständlich, denn für jede Aufgabe hatte man bestimmte Personen vorgesehen, auch für die Pressearbeit. Der Journalist der Freien Presse, der über unsere Spendenaktion berichtete, war allerdings nicht der für die Pressearbeit vom Förderverein eingeteilte. Dabei hat die Sache einen Haken: die Spendenaktion war rein privater Natur und da ich keinen Klub angehöre, musste ich mich wohl auch nicht an mögliche Klubabsprachen halten, oder...? Immerhin wollte und will ich ja mit dieser Spendenaktion dem Jubiläum und dem Veranstalter was Gutes tun. Ist das etwa verwerflich?
Natürlich ist der zusammen gekommene Betrag nicht gleichzusetzen mit der Summe eines Großsponsors, aber diese Summe zeichnet die Verbundenheit der Menschen mit dem Sachsenring aus, oder? Selbst aus den fernen Niederlanden gab es zwei Spender - Respekt und Hochachtung für sie, wie auch für alle anderen Spender !!!

Da ich nie etwas - weder negativ noch positiv, per E-mail oder per Telefon - vom Ausrichter oder den Ausrichtern, zu meiner Spendenaktion und zu meiner Werbung für das Sachsenringjubiläum auf der Webseite www.eggersdorfer.info gehört habe, gehe ich ab jetzt davon aus, daß meine Unterstützung nicht gewünscht ist. Also werde ich alle Aktivitäten hinsichtlich der Werbung für das Jubiläum einstellen.
Okay, die Webseiten des Fördervereins und zum 80-jährigen Jubiläum sind ja auch viel bekannter...

Das waren nur ein paar wenige Gedanken von mir zum Jubiläum. Ich werde jetzt Schluß machen, ehe man mir wieder vorwirft, ich würde nur meckern und nichts tun.


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